In einem Interview mit SWR 2 anlässlich des Auslaufens der Fregatte „Bayern“ am 2. August 2021 hat Professor Michael Staack eine Vernachlässigung gestaltender Außenpolitik kritisiert. Statt gemeinsam mit den Partnern in der Europäischen Union konkrete Vorschläge für kooperative Sicherheit, Vertrauensbildung und Rüstungskontrolle im Indo-Pazifik zu formulieren, werde die Entsendung eines einzelnen Kriegsschiffs symbolisch überhöht. Über die Ziele dieser, so die offizielle Bezeichnung, „Präsenz- und Ausbildungsfahrt“, gebe es innerhalb der Bundesregierung keinen tragfähigen Konsens.
