Deutschland, Österreich und die Schweiz – auch D-A-C-H-Länder genannt, abgeleitet von deren Kfz-Länderkennzeichen für Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH) – arbeiten sowohl jeweils untereinander als auch in internationalen Krisenmanagementeinsätzen innerhalb bzw. mit der EU und innerhalb der NATO-Partnerschaft für den Frieden sehr eng zusammen. Die von Prof. Dr. Gunther Hauser in der Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie Wien herausgegebene und eingeleitete Studie befasst sich mit der sicherheitspolitischen Programmatik und Praxis in diesen drei Staaten. Die Autoren des Bandes bezwecken einerseits, auf empirisch-analytischer Grundlage die verteidigungs- und sicherheitspolitischen Konzeptionen für das jeweilige Land zu erörtern, andererseits ungeachtet unterschiedlicher Sicherheits- und Verteidigungskonzeptionen die Notwendigkeit bi- und trilateraler Kooperationen darzustellen und zu analysieren. Im Zentrum der Analysen steht die jeweilige Sicht auf die sicherheitspolitische Lage seitens der Bundesregierungen in Berlin, Bern und Wien sowie deren sicherheitspolitische Antwortversuche sowie die tatsächliche Entwicklung der Streitkräfte, gemessen an den konzeptionellen Absichten der jeweiligen Regierung. Herausgeber Prof. Dr. Gunther Hauser befasst sich mit der Sicherheitspolitik Österreichs, Dr. Mauro Mantovani (Militärakademie an der ETH Zürich) mit der Politik der Eidgenossenschaft und Dan Krause und Prof. Dr. Michael Staack untersuchen „Die Entwicklung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands – Analyse im Spiegel der strategisch-konzeptionellen Grundlagendokumente 2014-2018“.
