„China-US-Europe: Global Power Triangles and the Remaking of the International Order” war das Thema des “International Authors´ Workshop”, organisiert von den Professorinnen Dr. Dr. Nele Noesselt (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Katja Levy (University of Manchester) und veranstaltet vom IN-EAST Institute of East Asian Studies der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut der Freien Universität Berlin. In vier Panels, über viele Zeitzonen hinweg und an insgesamt vier Tagen (22. bis 25. Oktober 2020) analysierten die Konferenzteilnehmer*innen u.a. aus Deutschland, der Volksrepublik China, den USA, Großbritannien, Ungarn und Taiwan Prozesse, Strategien und Dynamiken innerhalb dieses „Power Triangle“. Als Keynote Speaker im Panel 2 („Strategic Triangle“) befasste sich Michael Staack mit dem Thema „In the Fireline 2020. Germany´s Approach to China and the Triangle China-EU-USA“ und kommentierte anschließend die weiteren Vorträge des Panel. In seiner Präsentation charakterisierte er 2020 als ein „decision year“ der deutschen China-Politik und umriss die Entscheidungsprozesse zu diesem Thema. Ebenso wie andere Sprecher vertrat er die Auffassung, dass die EU und Deutschland kein gleichberechtigter Bestandteil der Dreiecksbeziehung seien, sondern ihre Politik weitgehend durch den Einfluss der beiden anderen Akteure bestimmt werde, dabei ganz überwiegend durch die USA.