Am 20. und 21. Oktober 2016 nahm Michael Staack an der Internationalen Konferenz „Russia´s relations with the EU and NATO: from strategic partnership towards strategic challenge?“ in St. Petersburg teil. Die Konferenz findet seit 20 Jahren statt und bietet eine Dialogplattform für Diplomaten und Wissenschaftler/innen aus Russland, dem Baltikum sowie Mittel- und Osteuropa (unter Einschluss der Ukraine) sowie aus Deutschland, Finnland, Großbritannien und den Niederlanden. Die Konferenz wird vom Center of International and Regional Policy (St. Petersburg) ausgerichtet und in diesem Jahr u.a. von der slowakischen EU-Ratspräsidentschaft und der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt. Professor Staack sprach zum Abschluss der Konferenz über das Thema „Managing the relationship towards a new normal“. Ausgehend von der Analyse, dass die militärischen Risiken zwischen beiden Seiten heute als gefährlicher einzuschätzen seien als zu Zeiten des Ost-West-Konflikts, machte er folgende Vorschläge zur Verbesserung der Beziehungen: Reaktivierung von Rüstungskontrolle und Vertrauens- und sicherheitsbildenden Maßnahmen, umfassender Dialog vor allem in einer gestärkten OSZE, Auslotung von Möglichkeiten der Annäherung zunächst auf Track II-Ebene, Ausweitung der zivilgesellschaftlichen Kontakte, Nutzung der chinesischen Silk Road Initiative für eine trilaterale Zusammenarbeit zwischen EU, Russland und China.