Können europäische und spezifisch deutsche Erfahrungen mit kooperativer Sicherheit nützlich sein, um ungelöste Sicherheitsprobleme in Ostasien zu lösen bzw. zu bearbeiten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der u.a. von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) geförderten Konferenz Structures of cooperative and common security: A prospect of development for East Asia?, die vom 30. Oktober bis 2. November 2016 in Hamburg stattfand. Wissenschaftler/innen aus China, Deutschland, Korea und Österreich diskutierten über Vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle, ökonomische Integration und unterschiedliche Sicherheitsperzeptionen. Die Tagung bildete den Auftakt zu einer Konferenzfolge, in deren Verlauf die thematische Debatte vertieft und durch zusätzliche Sichtweisen von Wissenschaftler/innen aus anderen Staaten der Region Ostasien erweitert werden soll. Die nächste Konferenz soll im Juni 2017 in Beijing stattfinden; eine dritte dann voraussichtlich 2018 in Seoul. Das Projekt wurde von Michael Staack initiiert und erfolgt in Zusammenarbeit mit der China Foreign Affairs University Beijing, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, der Korea National Defense University Seoul und dem Walther-Schücking-Institut für Völkerrecht an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

