„Changing security environment in the Baltic Sea Region“: Internationale Konferenz in St. Petersburg

Die Ostseeregion stellt seit jeher einen Raum des Austausches, des Handels und der Kommunikation dar. Gerade in Zeiten der Krise (wie seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts 2014) ist es unverzichtbar, Handlungsfelder zu identifizieren, in denen mehr Kooperation möglich ist. Im Kalten Krieg nahm der Ostseeraum wiederholt eine Funktion als Kooperationslabor ein. Die Region diente vielen Anrainerstaaten als Experimentierfeld für neue Vereinbarungen und als Handlungsarena für Rüstungskontrollinitiativen. Vor diesem Hintergrund organisierte das Büro Russland der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit Professor Staack und Boris Kuznetzov vom Center for International and Regional Policy eine Konferenz zum Thema Ostseekooperation. Unter dem Titel Changing security environment in the Baltic Sea Region trafen sich am 17. und 18. November 2017 Wissenschaftler/innen und Diplomaten aus ganz Europa, diskutierten die Russlandpolitik der Ostseeanrainerstaaten in Zeiten der Krise und tauschten sich über Kooperationshindernisse, vertrauensbildende Maßnahmen und Instrumente der Rüstungskontrolle aus, um an Grundlagen für eine neue kooperative Sicherheitspolitik zu arbeiten.