Atomkriegsrisiko im Russland-Ukraine-Krieg

Präsident Putin hat die russischen Atomstreitkräfte am 27. Februar 2022 in die erste Stufe der Alarmbereitschaft versetzt. Angesichts dieser Entscheidung und der anhaltenden Eskalation des Konflikts stellt sich die Frage nach einem Atomkrieg aus Versehen, z.B. durch Fehlperzeptionen oder unzureichende Kommunikation. Informatik-Professor Karl-Hans Bläsius, Brigadegeneral a.D. Reiner Schwalb (2011-2018 deutscher Verteidigungsattaché in Moskau) und Professor Michael Staack analysieren in einer Stellungnahme vom 28. Februar 2022 die aktuellen Risiken und Szenarien. Aus ihrer Sicht stellt ein Atomkrieg aus Versehen eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Eine Verstärkung der Krisenkommunikation zwischen den Generalstabschefs insbesondere der USA und der Russischen Föderation sei dringlichst geboten.

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