Rüstungskontrollexpert*innen präsentieren Vorschläge für die deutsche Politik

Die Studiengruppe Europäische Sicherheit und Frieden der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) unter Leitung von Prof. Dr. Götz Neuneck hat der Bundesregierung, dem Deutschen Bundestag und der Öffentlichkeit eine „Agenda für Risikoreduzierung, Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle und Abrüstung“ vorgelegt.

Die Vorschläge des Dokuments sind als Impuls für eine neubelebte westliche Rüstungskontrollpolitik gedacht. Thematisiert werden vor allem die nukleare Rüstungskontrolle zwischen USA und Russland, aber auch der Iran- und der Nordkorea-Konflikt sowie ein konstruktiver Sicherheitsdialog mit China. Michael Staack gehört zu den Autoren des Dokuments. Nach dem Zerstörungswerk der Trump-Administration, so seine Einschätzung, bietet die Verlängerung des New START-Vertrages für volle fünf Jahre eine gute Ausgangsposition für die Rückkehr zu verantwortlichem Handeln – auch wenn die rüstungskontrollpolitische Gesamtarchitektur nicht schnell wiederhergestellt werden kann und wird.

Zur Erklärung der Studiengruppe