Friedens- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert: Symposium zum 100. Geburtstag von Egon Bahr

Egon Bahr (1922-2015) gehörte zu den zentralen Gestaltern deutscher Außenpolitik nach 1949. Er war nicht nur, an der Seite Willy Brandts, der Architekt der Ostpolitik der alten Bundesrepublik, sondern auch ein Vordenker des Konzepts der Gemeinsamen Sicherheit und einer gesamteuropäischen Friedensordnung. Anlässlich seines 100. Geburtstages am 18. März 2022 veranstalten die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Willy-Brandt-Kreis ein prominent besetztes Symposium in Berlin. Im Fokus stehen zwei Panels, die sich mit Perspektiven für Frieden und Sicherheit in Europa angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine sowie mit der Sicherheitskonstellation in Ostasien befassen. Am zweiten Panel wirkt auch Professor Michael Staack mit. Am Vorabend des Symposiums wird Bundeskanzler Olaf Scholz das Wirken Egon Bahrs und die Relevanz seines Denkens und Handelns für die Gegenwart würdigen.

Auch ein demnächst erscheinendes Buch bilanziert und reflektiert Egon Bahrs Lebenswerk. Michael Staack schreibt darin über „Egon Bahr und die großen Mächte“.

Auf Einladung von Professor Staack sprach Egon Bahr zweimal (2010 und 2013) vor großen Auditorien an der Helmut-Schmidt-Universität.

Einladung und Programm des Symposiums

Zum Aufsatz „Egon Bahr und die großen Mächte“

 

© Symposium zum 100. Geburtstag
© Symposium zum 100. Geburtstag