Vom 2. bis 12. April 2017 besuchte Professor Staack den Senegal. Die Forschungsreise in die Hauptstadt Dakar und nach Saint Louis im Rahmen des neuen Arbeitsschwerpunkts Westafrika diente vor allem der Netzwerkbildung in der Region für künftige wissenschaftliche Kooperationen. Im Fokus des Arbeitsschwerpunkts stehen die deutsche Westafrika-Politik sowie die sicherheitspolitische Zusammenarbeit in der Regionalorganisation ECOWAS. Die Reise erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Centre de Compétence Paix et Sécurité Afrique Subsaharienne der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Dakar und dessen Direktor Holger Grimm. Im Verlauf des Besuchs hielt Michael Staack auf Einladung von Prof. Oumar Ndongo (Akademischer Direktor von CEDS) einen Vortrag vor Wissenschaftlern, Diplomaten und Generälen am Centre d´Etudes Diplomatiques et Stratégiques (CEDS). Er besuchte außerdem den Council for the Development of Social Science Research in Africa (CODESRIA), das Institute for Security Studies (ISS), die Université Cheikh Anta Diop Dakar (UCAD) und die Université Gaston Berger (UGB) Saint Louis. Ein weiterer Meinungsaustausch über aktuelle Fragen westafrikanischer Sicherheit fand mit Général Paul Ngieye, dem Generaldirektor des Centre des Hautes Etudes de Défense et de Sécurité (CHEDS), statt. CHEDS bietet u.a. einen Master-Studiengang zu Frieden und Sicherheit an. Darüber hinaus informierte sich Michael Staack auch über die Arbeit der Beratergruppe der Bundeswehr im Senegal und traf den amtierenden deutschen Botschafter Andreas C. Schröder und die Leiterin des Landesbüros Senegal der FES, Annette Lohmann. Weitere Forschungsreisen nach Mali und Ghana werden folgen.
