Chinas Moderne Begreifen: Webtalk über “Geopolitik und Konnektivität”

Im Rahmen einer digitalen Vortrags- und Debattenreihe befasst sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Prof. Dr. Maximilian Mayer) seit 2021 mit dem Querschnittsthema „Chinas Moderne Begreifen“. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, das heutige China präziser und besser erfassen zu können. Das Themenspektrum umfasst kulturelle und historische Aspekte ebenso wie Technologie-, Wirtschafts-, Außen- oder Militärpolitik.

Am 23. Juni 2022 stand das Thema „Geopolitik und Konnektivität: Chinas strategische Beziehungen mit der Nordatlantischen Region“ auf der Agenda. Moderiert von Michael Krons (TV-Sender Phoenix) analysierten Dr. Nadine Godehardt von der Stiftung Wissenschaft und Politik und Professor Michael Staack die Beziehungen zwischen der Volksrepublik, den USA und der Europäischen Union. Dabei ging es um die laufenden Machtverschiebungen hin zu einer multipolaren Welt, um die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf diese Beziehung, um Chinakompetenz in Deutschland und in der EU sowie um die Wiederherstellung möglichst weitreichender Kommunikation zwischen China und dem Westen. Nadine Godehardt und Michael Staack vertraten die Auffassung, dass es angesichts transnationaler bzw. planetarischer Herausforderungen wie Klimawandel, Pandemien und Rüstungswettläufen zwingend notwendig sei, ungeachtet von System- und Machtkonkurrenz Kooperationsfelder zu definieren und auszugestalten.

Zur Dokumentation der gesamten Reihe 

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